Ja ich weiß, ich bin ein Canyon-Fanatiker. Aber ich glaube diese vielen mondartigen Landschaften werden mich nicht loslassen, ehe ich sie nicht alle selbst gesehen habe. Im in Utah gelegenen Bryce Canyon sind vor allem die sogenannten Hoodoos das Highlight. Sieh hier warum. 🙂
Bryce Canyon Aussichtspunkt

Foto: unsplash/Rich Martello


Fakten

Der Bryce Canyon liegt im Südwesten Utahs und ist damit nur knapp 4 Autostunden von Las Vegas entfernt. Eigentlich ist der Bryce Canyon gar kein richtiger Canyon, sondern vielmehr ein Sammelsorium aus Felspyramiden an der Abbruchkante des sogenannten Paunsaugunt-Plateaus. Er wurde auch nicht wie bei Canyons üblich durch einen Fluss gebildetet. Die Kanten des Bergs brachen durch Wind, Wasser und Eis ab, wodurch dann die Hoodoos entstanden.

Entstehung Hoodoos Bryce Canyon

Foto: Wikipedia/Rainer Hübenthal

Er liegt ein ganzes Stück höher als seine Geschwister, der Grand-Canyon-Nationalpark und der Zion-Nationalpark. Um 1850 wurde er von den ersten Menschen besiedelt. Erst um die 1030er wurde er auch zum National Park erklärt und hat heutzutage mehr als 1 Mio. Besucher jährlich. Er selbst ist nur ca. 80km vom Zion-Nationalpark entfernt.

Der Nationalpark liegt genauso wie zum Beispiel das Monument Valley auf dem Colorado-Plateau. Die Felsnadeln ragen bis zu 60 Meter in die Höhe. Die durch die Erosionen entstandenen Amphitheater sind ziemlich lang. Das größte davon wird eben Bryce Canyon genannt. Er ist ca. 5km breit und 19km lang. Die Felsnadeln erstrecken sich auf einer Länge von über 30km.

Inmitten der Natur des Bryce Canyons kannst du auch hier wieder eine glorreiche Vielfalt an Flora und Fauna entdecken. Hier kannst du mit etwas Glück in der Wildnis lebende Luchse, Berglöwen, Schwarzbären, Hirsche und Wapitis, Kojoten und Präriehunde und viele Vogelarten finden.

Der sogenannte „Scenic Drive“ verbindet auf 29 Kilometern insgesamt 13 Aussichtspunkte, darunter auch den Bryce Point, miteinander. Eine Fahrt mit dem Auto als kleinen Umweg über Ihn bietet sich als tolle Zusatzaktivität zu anderen Tagesausflügen an.

Beste Reisezeit

Im Winter kommt es häufig vor, dass die Temperaturen unter den Nullpunkt fallen und es kann vorkommen, dass Schnee fällt. Der Frühling und Herbst in diesem Gebiet sind weitestgehend trocken. Gerade im Juli und August regnet es hier jedoch besonders viel. Dafür sind im Sommer die Temperaturen aber auch am angenehmsten und es schneit dafür so gut wie gar nicht.

JanuarFebruarMärzAprilMaiJuniJuliAugustSeptemberOktoberNovemberDezember
ca. 1°Cca. 2°Cca. 7°Cca. 11°Cca. 17°Cca. 25°Cca. 27°Cca. 25°Cca. 22°Cca. 14°Cca. 8°Cca. 1°C
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Die meisten Sonnenstunden im Bryce Canyon erhascht man von Mai bis August mit ca. 12 Stunden.

Tour zum Bryce Canyon

Selbstverständlich kannst du Touren zum Bryce Canyon buchen. Derzeit kannst du für knapp 43 € pro Person eine Sightseeing-Tour durch den Bryce-Canyon-Nationalpark buchen. Dein Guide nimmt die kleine Gruppe auf eine 3-stündige Tour durch eine atemberaubende Landschaft.

Hier kannst du die verschiedenen Formationen der Hoodoos wie die Kathedrale, Thors Hammer oder eine natürlich geformte Brücke sehen. Auf der Natural Bridge kannst du dann einen Blick auf das Hochplateau wagen. Dein Guide wird euch auf der gesamten Tour etwas über diese Gesteinsformationen erzählen.

Bryce Canyon Flora

Foto: unsplash/James Ting

Falls du eine etwas exquisitere Tour bevorzugst, kannst du eine Privattour mit Abholung von deinem Hotel in Las Vegas buchen. Die Tour beginnt morgens um 07:00 Uhr und dauert ca. 12,5 Stunden. Jedoch ist der Preis dieser Tour etwas höher, was dieses Erlebnis aber definitiv wieder wett macht. 😉

Weitere Links

  • https://de.wikipedia.org/wiki/Bryce-Canyon-Nationalpark
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Hoodoo_(Geologie)
  • https://www.usatipps.de/reiseziele/nationalparks/bryce-canyon-nationalpark/
  • https://www.diebestereisezeit.de/vereinigte-staaten/utah/bryce-canyon-nationalpark-4038216/

Weitere Infos zu Reisen wie zum Beispiel zum Grand Canyon oder zum Monument Valley findest du hier.

Titelbild des Beitrags (auf der gesamten Seite zu sehen): unsplash/ Oleg Chursin